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Vom Beginn der Offenbarung

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muslima
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General Vom Beginn der Offenbarung

مُساهمة من طرف muslima في الثلاثاء 27 سبتمبر - 20:49:30


Vom Beginn der Offenbarung



Kapitel: 1



Von `A´ischa, Mutter der Gläubigen, Allahs Wohlgefallen auf ihr:
Al-Harith
Ibn Hischam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, fragte den Gesandten Allahs,
Allahs Segen und Friede auf ihm, indem er sagte: „O Gesandter Allahs,
wie kommt die Offenbarung zu dir?“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen
und Friede auf ihm, sagte: „Manchmal kommt sie zu mir wie der Klang
einer Glocke, und dies ist für mich die schwerste Art, er Dschibril
(Gabriel) verlässt mich dann, wenn ich alles, was er sagte, in meinem
Gedächtnis bewahrt habe. Manchmal erscheint der Engel vor mir in der
Gestalt eines Mannes und spricht zu mir, und ich bewahre in meinem
Gedächtnis, was er sagt.“ `A´ischa sagte: „Und ich habe ihn im Zustand
gesehen, als die Offenbarung zu ihm kam: an einem sehr kalten Tag lief
der Schweiß von seiner Stirn herunter, als er (der Engel) ihn verließ.“


[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2]







Von `A´ischa, Mutter der Gläubigen, Allahs Wohlgefallen auf ihr, die sagte:
„Das
erste, mit dem der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm,
die Offenbarung begann, war das wahrhaftige Traumgesicht während des
Schlafs, er hatte keinen Traum gesehen, der sich nicht wie das
Morgenlicht bewahrheitet hat. Danach wurde ihm (von Allah) die
Einsamkeit lieb gemacht. Dazu wählte er die Berghöhle von Hira´, in die
er sich gewöhnlich für mehrere Nächte zurückzog und Allahs Nähe suchte
- eine Art Gottesverehrung. Anschließend begab er sich zu seiner
Familie und kümmerte sich um die Versorgung der nächsten Runde, er
kehrte dann abermals zu Chadidscha zurück, um sich für ähnliche
Versorgung vorzubereiten. (Und dies geschah so weiter,) bis die
Wahrheit zu ihm kam, während er sich in der Berghöhle von Hira´
aufhielt. Dort kam der Engel zu ihm und sagte: „Lies!“ Darauf sagte er:
„Ich kann nicht lesen.“ (Der Prophet berichtete davon, indem) er sagte:
„Da ergriff er mich und drückte mich bis zu meiner Erschöpfung, ließ
mich dann los und sagte erneut: „Lies!“ Ich sagte (wieder): „Ich kann
nicht lesen.“ Da ergriff er mich und drückte mich zum zweiten Male bis
zur Erschöpfung, ließ mich dann los und sagte: „Lies!“ Ich sagte: „Ich
kann nicht lesen“, dann ergriff er mich und drückte mich zum dritten
Mal, alsdann ließ er mich los und sagte: »„Lies
im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat, den Menschen erschaffen hat
aus einem Anhängsel. Lies, und dein Herr ist der Edelste, …“
« (Qur`an 96:1-3)“
Mit
diesen Ayah (Versen) kehrte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und
Friede auf ihm, mit einem bebenden Herzen zurück. Dann trat er bei
(seiner Frau) Chadidscha Bint Chuwailid, Allahs Wohlgefallen auf ihr,
ein und sagte: „Hüllt mich ein, hüllt mich ein!“ Sie hüllten ihn ein,
bis die Furcht von ihm abließ. Hier dann erzählte er Chadidscha und
berichtete ihr von dem Ereignis: „Ich bangte um mein Leben.“ Darauf
sagte Chadidscha: „Niemals wirst du bei Allah eine Schande erleben denn
du bist wahrlich derjenige, der die Verwandtschaftsbande pflegt, dem
Schwachen hilft, dem Mittellosen gibt, den Gast freundlich aufnimmt und
dem Notleidenden unter die Arme greift.“ Chadidscha verließ dann mit
ihm das Haus und ging zu dem Sohn ihres Onkels, Waraqa Ibn Naufal Ibn
Assad Ibn `Abdu-l-`Uzza, der in der Dschahiliyya zum Christentum
übergetreten war, er beherrschte die hebräische Sprache und pflegte -
solange es Allah wollte, aus dem Evangelium in hebräischer Sprache
abzuschreiben - er war ein Greis, der später erblindet ist. Chadidscha
sagte zu ihm: „O Sohn meines Onkels, höre von dem Sohn deines Bruders,
was er sagt!“ Waraqa sagte dann zu ihm: „O Sohn meines Bruders, was
bringst du mit?“ Hier berichtete ihm der Gesandte Allahs, Allahs Segen
und Friede auf ihm, was er gesehen hatte. Da sagte Waraqa zu ihm: „Das
ist die Botschaft (arab.: Namus: auch Dschibril,) wie sie Allah auch
Moses offenbarte. Ich wünsche mir, ich wäre jung genug, um solange am
Leben zu bleiben, um es zu erleben, wenn dich deine Leute vertreiben!“
Darauf sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm:
„Werden sie mich wirklich vertreiben?“ Waraqa erwiderte: „Ja! Kein
Mensch war mit Ähnlichem gekommen, wie du es gebracht hast, ohne dass
er (mit seinem Volke) angefeindet wurde. Wenn ich an diesem deinem Tag
noch am Leben bin, werde ich dich mit aller Kraft unterstützen.“ Es
dauerte aber nicht mehr lange, da starb Waraqa, und der Empfang von
weiteren Offenbarungen erlebte für eine Weile einen Stillstand.“ *


(*Vgl. Hadith Nr. 6982, der das Ende des Berichts von `A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, enthält)


[Sahih Al-Bucharyy Nr. 3]




Dschabir
Ibn `Abdullah Al-Ansary, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte - indem er
von der Zeit erzählte, in der der Empfang von weiteren Offenbarungen
für eine Weile einen Stillstand erlebte:
„(Der Prophet) sagte in
seinem Bericht: Als ich unterwegs war, hörte ich eine Stimme vom
Himmel, ich richtete meinen Blick nach oben und sah, dass der Engel,
der mir in der Berghöhle von Hira´ erschienen war, auf einem Stuhl
zwischen dem Himmel und der Erde saß. Ich erschrak vor ihm, kehrte
zurück und sagte: „Hüllt mich ein, hüllt mich ein.“ Darauf sandte
Allah, der Erhabene folgende Worte herab: »„O du
Zugedeckter, stehe auf und warne; und deinen Herrn, Den preise als den
Größten, und deine Gewänder, die reinige, und die (Unreinheit des)
Götzen(dienstes)*, die meide, …“
« (Qur`an 74:1-5)
Danach ging es mit der Offenbarung zügig und ohne Unterbrechungen weiter.“


*Auch: die Sünde; oder: was Allahs Strafe zur Folge hat.


[Sahih Al-Bucharyy Nr. 4]




Von Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der sagte:
„Der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war der Großzügigste
unter allen Menschen, und den Höhepunkt seiner Großzügigkeit erreichte
er im Ramadan, wenn ihm Dschibril (Gabriel) begegnete. Diese Begegnung
mit ihm fand in jeder Ramadan-Nacht statt, denn Dschibril (Gabriel)
pflegte ihn zu jener Zeit im Qur`an zu unterweisen. Wahrlich, der
Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war mit dem Hergeben
von guten Dingen schneller als der unhaltbare Wind.“


[Sahih Al-Bucharyy Nr. 6]

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